- Bericht: Korruptionsvermittlungen gegen Chinas Verteidigungsminister eingeleitet
- Eberl über Kimmich: "Legende" - oder Ende
- Wirtz wundert sich: "Unnormal viel Platz"
- Bayern "mit breiter Brust" nach Dortmund
- Felix Nmecha: Wachstum und Demut
- Leipzigs Orban stärkt Rose den Rücken
- Trump nominiert Anwalt Jamieson Greer als Handelsbaufragen
- Kabinett befasst sich mit besserer Hilfe für gewaltbetroffene Frauen
- Wahlen in Namibia: Dauerregierungspartei Swapo droht historische Niederlage
- Königin Silvia von Schweden zu Besuch in Rheinland-Pfalz und im Saarland
- Europaparlament stimmt über neue EU-Kommission ab
- Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah in Kraft getreten
- Abwehrmonster Kim trifft: Münchner Defensivkünstler auf Kurs
- Niederlage bei Inter: Leipzig droht das Champions-League-Aus
- Wirtz überragt: Bayer schießt überforderte Salzburger ab
- Baerbock: Waffenruhe im Libanon ist "Lichtblick" für ganze Region
- Brasilianische Polizei: Ex-Präsident Bolsonaro "aktiv" an Putschversuch beteiligt
- Israelisches Sicherheitskabinett stimmt für Waffenruhe im Libanon ab 04.00 Uhr
- Lewandowski knackt 100-Tore-Marke in der Champions League
- Merkel räumt Versäumnisse als Kanzlerin ein: Land nicht "in Tip-Top-Zustand"
- European League: Gruppensiege für Kiel und Gummersbach
- Netanjahu: Sicherheitskabinett will am Abend für Waffenruhe im Libanon stimmen
- G7-Außenminister: Gespräche über Waffenruhe im Libanon "auf dem richtigen Weg"
- Moskau verhängt Einreiseverbote gegen britische Minister und weist Diplomaten aus
- Nato will Ukraine trotz russischer Drohungen weiter unterstützen
- Kurz vor möglicher Feuerpause: Israel beschießt Ziele in mehreren Teilen des Libanon
- Verdi ruft am "Black Friday" zu Streik bei Amazon in Bad Hersfeld auf
- Prozess zur Epressungsaffäre um Fußballweltmeister Pogba hat begonnen
- Unbekannte erschlagen Schwäne in Baden-Württemberg - Kadaver in Neckar gefunden
- Trump kündigt aggressive Handelspolitik gegen China sowie Mexiko und Kanada an
- Nach St. Pauli und Bremen: Auch SC Freiburg verlässt X
- Verdi fordert vor Tarifrunde bei der Deutschen Post mehr Lohn und Urlaub
- Wolf reißt offenbar mehrere Tiere in Cottbus - zwei Rentiere in Tierpark tot
- EU-Kommission ruft Mitgliedsländer zu höheren Investitionen auf
- Ehefrau in Streit erwürgt: Achteinhalb Jahre Haft für Mann aus Schleswig-Holstein
- Umfrage: Merkel sollte zumindest einen Teil ihres Memoiren-Honorars spenden
- Weltkriegsbombe in Köln erfolgreich entschärft
- Bundesverfassungsgericht erlaubt Zwangsbehandlung von Betreuten auch ambulant
- "Da steht nichts Neues drin": Seehofer fühlt sich von Merkels Memoiren bestätigt
- Konfitürenhersteller beklagen "katastrophale" Obsternte in diesem Jahr
- Attacke mit Molotowcocktail bei EM in Hamburg: Psychisch kranker Mann vor Gericht
- Bundesarbeitsgericht: Keine Mitbestimmung des Betriebsrats in eigener Sache
- Vier Tote und vier Überlebende nach Bootsunglück vor Ägypten geborgen
- Zukunftskommission: Politik ist bei Umbau der Landwirtschaft nicht weit gekommen
- Baerbock beunruhigt über Verquickung von Ukraine-Krieg mit anderen Konflikten
- Grüne legen in Umfrage etwas zu - Union verliert leicht
- Früherer Bundesligaspieler Furtok stirbt mit 62 Jahren
- BVB: Guirassy und Can im Kader für Zagreb
- Libanon: Israelische Angriffe auf mehrere Bezirke von Beirut
- Deutschland zahlt weitere 65 Millionen Euro für ukrainische Energie-Infrastruktur
Oppenheimer-Biograf Kai Bird von Erfolg der Verfilmung überwältigt
Der Erfolg des Oscar-Favoriten "Oppenheimer" hat auch Kai Bird, dem Biografen von Robert Oppenheimer, neue Verkaufserfolge beschert. "Ich bin wahrscheinlich der Biograf mit dem meisten Glück", sagte Bird in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Sein Buch "American Prometheus" über den "Vater der Atombombe", das bereits 2005 erschien und mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, lieferte die Vorlage für das Drehbuch zu Christopher Nolans Kassenschlager.
"Oppenheimer" spielte weltweit bereits mehr als eine Milliarde Dollar ein und tritt bei der Oscar-Verleihung in der Nacht zu Montag mit 13 Nominierungen als Favorit an. "Es ist ein wirklich erstaunliches Phänomen", kommentierte Bird den Kino-Erfolg der Geschichte.
Nolans Verfilmung war bereits der vierte Versuch, die 720 Seiten lange Oppenheimer-Biografie von Bird und Martin Sherwin zu verfilmen. Die vorherigen Versuche waren daran gescheitert, die Bosse der Hollywood-Studios davon zu überzeugen, dass die Geschichte vom Bau der ersten Atombombe in einer Wüste in den USA nicht zu kompliziert und kontrovers ist.
Nolans Film orientiert sich sehr eng an der Biografie, teils verwendet er wörtlich ganze Zeilen aus dem Buch. Bird war an der Verarbeitung seines Buches zu einem Film beteiligt. Im September 2021 traf er sich zum ersten Mal mit Nolan, später durfte Bird den Drehort im US-Bundesstaat New Mexico besichtigen und wurde dort dem Oppenheimer-Darsteller Cillian Murphy vorgestellt.
"Als er näher kam, konnte ich nicht widerstehen", erinnert sich Bird an die Begegnung mit dem irischen Schauspieler. "Ich rief 'Oh, Dr. Oppenheimer, ich habe jahrzehntelang darauf gewartet, sie zu treffen'." Tatsächlich hat Bird 25 Jahre lang für seine Biografie recherchiert und an ihr geschrieben.
Die Oscar-Gala lässt sich Bird da nicht entgehen, er reist mit seiner Frau nach Hollywood. Zu den 13 Kategorien, in denen Oppenheimer für einen Preis nominiert ist, zählen "bestes adaptiertes Drehbuch", "beste Regie" und "bester Film".
Sollte der Film wie weithin erwartet in der Königskategorie gewinnen, wird Nolan in seiner Dankesrede vielleicht seine oft geäußerte Überzeugung wiederholen, dass der US-Physiker Oppenheimer die wichtigste Person gewesen sei, die je gelebt habe. Bird sagte dazu im AFP-Interview: "Als ich das das erste Mal gehört habe, dachte ich: 'Na ja, das ist irgendwie ein bisschen aufgebauscht für den Film'."
Aber tatsächliche habe Oppenheimer "uns das Atomzeitalter gebracht, er symbolisiert diese Ära, in der wir immer noch leben", fügte Bird hinzu. "Wir müssen für immer mit der Bombe leben. In diesem Sinne ist er tatsächlich der wichtigste Mensch, der je gelebt hat."
J.V.Jacinto--PC